Mittelmeerkrankheiten

Es handelt sich im Nachfolgenden lediglich um aufklärende Informationen, die nicht den tierärztlichen Rat ersetzen können.

Leishmaniose

Die größte Verunsicherung bereitet immer noch die Leishmaniose, wenn es um die Aufnahme eines Hundes aus Spanien geht. Dabei ist diese ursprüngliche Mittelmeerkrankheit inzwischen bei vielen deutschen Hunden diagnostiziert. Grund ist die Reisefreude der Deutschen, die den Verursacher, die Sandmücke, im Gepäck mitgebracht haben.

Leishmaniose darf keinesfalls unterschätzt werden, aber die Behandlungsmethoden sind inzwischen auf einem so hohen Niveau, dass viele positiv getestete Tiere ein ganz normales Hundeleben führen können, ohne dass die Krankheit zum Ausbruch kommt.

 

In Mitteleuropa wird die Leishmaniose als klassische tropenmedizinische Infektionskrankheit gesehen. Sie nimmt derzeit stark zu und durch den wachsenden Tourismus in die Mittelmeerregionen steigt auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich die Zahl der Leishmaniosen bei Mensch und Tier.

 

Die Leishmanien können nur durch Sandmücken der Gattung Phlebotomus übertragen werden. Eine Übertragung durch Zecken, Flöhe, andere Mückenarten oder Milben, durch Beißereien zwischen Hunden oder durch Speichelübertragung ist nicht möglich.

 

Diese Sandmücken wurden in Deutschland bereits 1999 entdeckt.

 

Mit einem großen Blutbild (Antikörper-Titerbestimmung) kann eine mögliche Ansteckung festgestellt werden.

Unter 1/40 bedeutet ein negatives Ergebnis, über 1/80 gilt ein Kontakt mit Leishmanien als nachgewiesen.

Dazwischen befindet sich eine Grauzone, d.h. Titer von 1/60 und 1/80 zeigen zwar, dass das Tier mit dem Erreger in Verbindung gekommen sein muss. Ein Ausbruch der Krankheit muss aber nicht die Folge sein.

Deutsche Tierärzte sind erfahren mit dem Thema Leishmaniose und der Behandlung. Ein positives Testergebnis bedeutet kein Todesurteil. Im Gegenteil: Die Behandlungserfolge sind inzwischen bemerkenswert.

 

In letzter Zeit wird in Deutschland vermehrt festgestellt, dass falsch positive Ergebnisse auch zustande kommen können, wenn eine Babesiose oder Ehrlichiose vorliegt, d. h. die Tiere sind häufig nicht an Leishmaniose erkrankt, sondern es kommt anscheinend bei der Austestung zu Kreuzreaktionen in der Diagnostik.

Dirofilariose (Herzwurmerkrankung)

Herzwürmer werden durch große Stechmücken, manchmal auch durch Zecken oder Flöhe übertragen. Auch eine Infektion im Mutterleib ist möglich. Von der Haut wandern die Larven der Herzwürmer in die Muskulatur, dringen in die Blutbahn ein und gelangen so bis zum Herz. Die Würmer leben dann in den Blutgefäßen und können diese verstopfen.

 

Die erwachsenen Würmer werden bis 30 cm lang und siedeln sich häufig in der rechten Herzkammer und in der von dort in die Lunge führende Arterie an. Es kommt zu Einschränkungen der Herzfunktion. Atemnot, Gewichtsverlust und chronischer Husten sind typische Symptome.

Ein Nachweis im Labor ist erforderlich.

 

Als effektive Behandlung haben sich Spot-On-Präparate (Stronghold) erwiesen, da es auch die übertragenen Filarien im Blut abtötet.

 

Große Würmer müssen eventuell operativ entfernt werde.

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