Wie sieht ein ganz normaler Arbeitstag im Refugio aus?

Viele unserer Freunde und Unterstützer möchten gerne Einblick in den Alltag unserer Hunde und unseres Tierschützer-Teams in Martos bekommen.

 

Myriam und Katharina (Team München) haben im Mai 2015 unser Refugio besucht. Wir werden in den nächsten Tagen ihre Eindrücke und Informationen zur aktuellen Situation in Martos veröffentlichen.

Ein Arbeitstag im Refugio

Mindestens 1 x täglich kommt jemand oder eine kleine Gruppe der spanischen Helfer ins Refugio. Alle arbeiten freiwillig mit, ohne Bezahlung. Julian ist täglich dort und ist daher mit allen Hunden und den Abläufen bestens vertraut. So liegt es nahe, dass er in der Regel den Helfern die jeweiligen zu reinigenden Zwinger zuweist und Arbeiten einteilt. Es gibt aber auch eine feste Einteilung, so dass jeder weiß, was zu tun ist, auch wenn Julian nicht dabei ist.  

Auch wenn beispielsweise nur eine Person in der Früh ins Refugio kommt, reinigt diese immer den gleichen Teil der Zwinger, so dass die Nachmittagsschicht genau weiß, wo sie weiter machen muss.

 

Zuerst werden die Zwinger in immer ein und derselben Reihenfolge gereinigt, weil die betreffenden Hunde in dieser Zeit frei im Gelände laufen dürfen. Ist der Zwinger  gereinigt und gewischt, werden Trinkwasser und Fressen zubereitet.

 

Unsere beiden Patienten, Galga Sakura und Boxermix-Dame Sombra bekommen vorab immer schon ihre Medikamente.

 

Den Freilauf genießen die Hunde natürlich. Ist er doch eine schöne Abwechslung im Tierheim-Alltag. Die Zeit ist, je nach den Möglichkeiten der eingesetzten Helfer, mal länger, mal kürzer. Aber die Freigelände in unserem Refugio bieten zumindest diese Form der artgerechten Bewegungsfreiheit.

 

Dann müssen unser Vierbeiner leider schon wieder in den Zwinger, damit die anderen gereinigt werden können.

 

Wenn Julian alleine ist, braucht er   ca. 2- 3 Stunden ( bei ca. 25 Hunden ), weil er alles sehr fix macht und sich Bestens auskennt.

 

Entweder ganz am Anfang oder ganz am Schluss darf Atila dann raus aus seinem Zwinger, um eine Runde mit Julian zu spielen. Atila ist erklärter Liebling von Julian, die beiden sind ein prima Team.

 

Leider ist die Zeit der meisten Freiwilligen stark begrenzt, so dass solche Fürsorge immer auch ein Highlight für die Hunde ist.

 

Marta und Antonia waschen meistens die Decken, die in den Körbchen liegen, nehmen diese mit nach Hause und tauschen sie dann wieder aus.

 

Außer der täglichen Reinigung und  Fütterung müssen kleine Wunden versorgt werden.

Dies erledigen in der Regel Laura oder Marta, da sie eine spezielle Ausbildung dafür gemacht haben.

 

Kommunikation und Organisation

Da wir viele junge Menschen unter den Helfern haben, findet der schnelle Austausch über  eine eigene What’s-App-Gruppe statt. Diese leitet Oscar. So ist jedes Team-Mitglied sofort über Änderungen, Neuerungen oder ganz Dringendes in Sekundenschnelle informiert.

 

Es existiert ein fester Wochenplan mit Einteilung, wer an welchem Tag die Hunde versorgt. Die Aufteilung ist sehr intelligent gelöst: Jeder kennt seinen Teil, der zu reinigen ist. Das Team ist exzellent vernetzt und top organisiert.

 

Neue Refugiomitarbeiter/innen melden sich meistens über Mundpropaganda oder haben durch die Facebookseite davon gehört.

 

Leider gibt es viele, die sich ausschließlich zum "Gassi-Gehen " melden, aber keinen Zwinger in der Sommerhitze schrubben möchten.

 

Diese werden nicht angenommen, da die Hunde zuerst versorgt werden müssen, auch wenn der Gedanke, ihnen mehr Auslauf geben zu können, sicherlich wünschenswert wäre.

 

Myriam und Katharina Burch

Im Mai 2015

Schmusestunde mit Julian

Auch kleine medizinische Versorgungen erledigt unser Team professionell direkt vor Ort

Dank der großzügigen Spenden der Firma Eickemeyer im Februar 2013

verfügt das Refugio bis heute über einen großen Vorrat an Verbandsmitteln, Spritzen und Kanülen.

Dies reduziert die Kosten der medizinischen Grundversorgung unserer Hunde wesentlich.

Zudem kommt, dass sowohl Marta als auch Laura eine Zusatzausbildung gemacht haben, um kleine Eingriffe an unseren vierbeinigen Freunden vornehmen zu können.

Die Vergabe der Medikamente wird meist von Julian vorgenommen. Es gibt eine Liste im Medikamentenraum, an der ersichtlich ist, welches Medikament, welcher Hund bekommen muss.

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