Vergessen und nichts wert?

Wie alles begann und warum wir uns für die Hunde in Andalusien einsetzen

Ein verzweifelter Brief aus Martos an den Rest der Welt:

„Ich heiße Antonio Cardenas, ich bin Verfechter des Rechts für Tiere und bin gegen alles was den Tieren schaden könnte, da ich glaube es braucht keine Tierversuche zu geben, da die Tiere doch wie wir Menschen fühlen…“

2006 wendet sich der spanische Tierschützer Antonio Cardenas verzweifelt an deutsche Tierschutzorganisationen, um auf die grausame Tötungsmaschinerie gegen Hunde in seinem Land aufmerksam zu machen und um Hilfe aus den Nachbarländern zu bitten.

In Martos werden herrenlose Hunde von der Müllabfuhr (CESPA) eingesammelt und später in Tötungsstationen - qualvoll in ihren eigenen Exkrementen stehend – in Kleinkäfigen gehalten bis zu dem Tag, an dem sie ebenso brutal vernichtet werden. Dieses Unternehmen wird von der dortigen Gemeinde bezahlt.

Es finden viele Gespräche mit Entscheidungs- und Amtsträgern statt, das Versprechen des Bürgermeisters, den Aufbau eines Tierheimes verlässlich zu unterstützen, ist bis heute nicht erfüllt worden. Hunde werden weiter mit verstümmelnden Lebendfallen gefangen und von der Müllabfuhr entsorgt, oder gleich mit vergifteten Fleischbrocken einem qualvollen Tod ausgesetzt.

Die kleine Tierschutzgruppe schlägt dem Bürgermeister vor, ein Tierheim in Martos zu bauen, um einen Schutzraum für die verstoßenen Vierbeiner zu errichten, wo sie gepflegt, gefüttert, versorgt und behütet auf Menschen warten können, die ihnen hoffentlich irgendwann wieder eine Heimat geben wollen. 

Mit Zeitungsberichten und Anzeigen rückt das Martosteam Tierquälern empfindlich nahe. Mit mäßigem Erfolg, aber sie machen mutig weiter.

Die Presse berichtet regelmäßig über die Aktionen der unbequemen Tierschützer in Martos.

 

Die kleine Tierschützertruppe beginnt - unterstützt von vielen treuen Spendern aus den Nachbarländern -  auf einem großen Gelände den Bau eines Refugios für heimatlose Hunde. Mit Aufklärungsarbeit z.B. auf dem Markt in Martos wird den Menschen vor Ort der verantwortungsvolle Umgang mit Tieren als Sozialpartner nahegebracht. Informationen an Schulen sollen Kindern klar machen, dass ein Welpe nicht dazu da ist, als Fußball benutzt zu werden und dass mit der Aufnahme eines Tieres in die Familie eine hohe Verantwortung einher geht.

Wir Spanier können uns nicht als Europäer fühlen, da im europäischen Parlament die spanischen Politiker den Holocaust der Tiere in Spanien vertuschen. Ich glaube mit dem bisher Gesehenen, ist es am besten nichts zu unternehmen, wir retten ein Tier und 1001 werden getötet, es gibt keinerlei Unterstützung, man fühlt sich nur einsam und zerbrechlich…“

 

Aufbau des Refugios - wie alles begann

Beginn 2006

Auf dem Grundstück seines Sommerhäuschens in den Olivenhainen beginnt Antonio, das erste kleine Refugio für seine aufgesammelten Vierbeiner zu bauen. Mit den bloßen Händen mörtelt er kleine Zwinger, um ein paar Hundeseelen vor dem Tod durch die Müllentsorgung zu retten.

Schnell geht der Platz aus, die Materialien durch ständigen Kontakt mit Exkrementen schwächeln.

Das neue Grundstück: 2008

Antonio bleibt hartnäckig im Kampf um ein Grundstück für ein vernünftiges Refugio, das mehr Platz, eine Quarantänestation und ausreichend Hygiene bietet. 2008 ist es soweit, das Grundstück wird zur Verfügung gestellt.

Dank vieler Spender aus den Nachbarländern kann Stück für Stück die Arbeit vorangehen. Immer neue Schutzräume entstehen.

 

 

 

 

 

 

 

Während links noch gebaut wird, wird rechts bereits gewohnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die neuen, komfortablen Zwinger bieten auch großen Hunden genügend Bewegungsfreiheit.

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Noch gibt es kein fließendes Wasser. Es muss aus den Tanks mühsam zum Refugio getragen werden.

VISION 2015

„Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum.

Wenn Menschen gemeinsam träumen,

ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit.“

 

Helder Camara

 

Ab hier sind Sie dran! Bauen Sie mit dem Martos-Team weiter. Jeder Zwinger, der im neuen Refugio entsteht, bietet wieder neuen Hunden Schutz. Bitte helfen Sie mit, jeder Euro ist wertvoll und kann ein kleiner Baustein für einen weiteren Schutzraum sein.

Unsere Vision 2015:

  • viele neue Schutzräume für heimatlose Vierbeiner
  • fließendes Wasser für ausreichend Hygiene
  • Stromversorgung
  • medizinische Versorgung in erreichbarer Nähe

Nicht alles können wir für Geld kaufen, aber wenn ein bisschen davon wahr wird, ist schon viel erreicht. Allen Unterstützern ein herzliches Dankeschön!

SOS Spendennotfall

Bitte helfen Sie uns, Tierarzt- und Futterrechnungen bis zum Jahresende abzubezahlen.

Platz Eins im Sozialverhalten

Unsere Vierbeiner beim "Canicross-Rennen" in Martos

Deutsches Design für spanische Straßenhunde

Wenn Tierschutzengel reisen...

Aktion 2017: Lesen für den guten Zweck

Lassen Sie sich mit Ihrer Sonntagszeitung verwöhnen und helfen Sie dabei unseren Hunden in Martos!

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SOS-Spendennotfall

Lesen Sie auf unserer Seite 

wie Sie den heimatlosen Hunden in Andalusien im Moment am Besten helfen können!

Oscar und sein Team sagen: DANKESCHÖN!

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