Vergessen und nichts wert? 

Wie alles begann und warum wir uns für die Hunde in Andalusien einsetzen

2006 wendet sich ein Tierschützer aus Martos im Süden Spaniens

verzweifelt an deutsche Tierschutzorganisationen,

um auf die grausame Tötungsmaschinerie gegen Hunde in seinem Land

aufmerksam zu machen und um Hilfe aus den Nachbarländern zu bitten.

In Martos werden herrenlose Hunde von der Müllabfuhr (CESPA) eingesammelt

und später in Tötungsstationen - qualvoll in ihren eigenen Exkrementen stehend –

in Kleinkäfigen gehalten bis zu dem Tag, an dem sie ebenso brutal vernichtet werden.

Dieses Unternehmen wird von der dortigen Gemeinde bezahlt.

Es finden viele Gespräche der kleinen Tierschutzgruppe aus Martos mit Entscheidungs- und Amtsträgern statt. Das Versprechen des Bürgermeisters, den Aufbau eines Tierheimes verlässlich zu unterstützen, ist bis heute nicht erfüllt worden. Hunde werden weiter mit verstümmelnden Lebendfallen gefangen und von der Müllabfuhr entsorgt, oder gleich mit vergifteten Fleischbrocken einem qualvollen Tod ausgesetzt.

Die kleine Tierschutzgruppe schlägt dem Bürgermeister vor,

ein Tierheim in Martos zu bauen, um einen Schutzraum für die verstoßenen Vierbeiner

zu errichten, wo sie gepflegt, gefüttert, versorgt und behütet auf Menschen warten können, die ihnen hoffentlich irgendwann wieder eine Heimat geben wollen. 

Mit Zeitungsberichten und Anzeigen rückt das Martosteam Tierquälern empfindlich nahe.

Mit mäßigem Erfolg, aber sie machen mutig weiter.

Die Presse berichtet regelmäßig über die Aktionen der unbequemen Tierschützer in Martos.

Die kleine Tierschützertruppe beginnt - unterstützt von vielen treuen Spendern

aus den Nachbarländern -  auf einem großen Gelände den Bau eines Refugios für

heimatlose Hunde. Mit Aufklärungsarbeit, z.B. auf dem Markt in Martos, wird den Menschen vor Ort der verantwortungsvolle Umgang mit Tieren als Sozialpartner nahegebracht.

Informationen an Schulen sollen Kindern klar machen, dass ein Welpe nicht dazu da ist,

als Fußball benutzt zu werden und dass mit der Aufnahme eines Tieres in die Familie

eine hohe Verantwortung einher geht.